Du arbeitest mit Menschen, kennst dich mit Achtsamkeit, Stress und psychischer Gesundheit aus – und überlegst, daraus ein eigenes Angebot zu machen?
Präventionskurse nach § 20 SGB V sind dafür ein guter Weg: Die Nachfrage ist hoch, das Thema ist sinnvoll, und die gesetzlichen Krankenkassen beteiligen sich an den Kosten ihrer Versicherten. Genau das macht den Unterschied: Wenn dein Kurs zertifiziert ist, bekommen deine Teilnehmenden einen Teil der Gebühr von ihrer Kasse erstattet. Das senkt ihre Hürde – und füllt deine Kurse.
Der Weg dorthin wirkt von außen kompliziert. Ist er aber nicht, wenn man ihn in Schritte zerlegt. Dieser Artikel zeigt dir die fünf Etappen – und wo die typischen Stolpersteine liegen.
Leitfaden für angehende Kursleitungen
In 5 Schritten zum eigenen §20 Präventionskurs

Wie du als Kursleitung ein zertifizierungsfähiges Angebot im Handlungsfeld Stressmanagement & Entspannung aufbaust – von der Qualifikation bis zum ersten vollen Kurs.
8-seitiger Leitfaden, kostenfrei für dich per Email.
1. Deine Qualifikation klären
Das ist der Schritt, den die meisten überspringen – und der später am teuersten wird. Denn Präventionskurse darf nicht jede*r anbieten. Bevor du Zeit und Geld investierst, kläre eine einzige Frage: Erfülle ich die Voraussetzungen?
In der Regel wird hier ein einschlägiger, staatlich anerkannter Berufs- oder Studienabschluss – typischerweise aus dem Gesundheits-, Sport-, Pädagogik- oder psychosozialen Bereich – oder eine vergleichbare Qualifikationen vorausgesetzt. Welche Abschlüsse anerkannt sind, ist im Handlungsfeld nach Leitfaden Prävention geregelt.
Mehr Informationen findest du im vollständigen kostenfreien Leitfaden zum Download
Unsicher, ob deine Abschlüsse zählen?
Das ist die häufigste Frage, die mich erreicht – und ich kann sie leider nicht beantworten.
Kontaktiere hierzu bitte die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP) direkt.
Hast du Fragen zum Ablauf der Kompetenzprüfung und Zertifizierung deines Kurses? Buche dir gern einen persönlichen Beratungstermin (30min, 34,99€).
2. Das richtige Kurskonzept wählen
Jetzt kommt die wichtige Entscheidung, die am meisten Zeit spart oder kostet: Schreibst du dein Konzept selbst – oder nutzt du ein fertiges, bereits geprüftes? Beides hat Vor-und Nachteile.
Für die Zertifizierung deines Kurses weist du nach, dass du in das Kurskonzept eingewiesen bist, das du anbietenmöchtest. Ein Konzept ohne Einweisung – oder eine Einweisung ohne fertiges Konzept – bringt dich nur halb ans Ziel. Bei mir bekommst du beides aus einer Hand: Sofort verfügbare zertifizierte Konzepte für deine Präventionskurse inklusive persönlicher Einweisung und dem Zertifikat als Nachweis.
Mehr Informationen findest du im vollständigen kostenfreien Leitfaden zum Download
Lerne mich und meine Angebote in einem unverbindlichen, kostenfreien Termin kennen. Wir können uns online per zoom oder telefonisch verabreden.
3. Zertifizierung beantragen
Dieser Schritt entscheidet darüber, ob deine Teilnehmenden Geld von ihrer Krankenkasse zurückbekommen. Und damit darüber, wie leicht sich deine Kurse füllen.
Plane Bearbeitungszeit ein und starte den Antrag deutlich vor deinem Wunsch-Kursstart. Gebühren, Fristen und
Anforderungen können sich ändern – prüfe die aktuellen Angaben direkt bei der Prüfstelle.
Mehr Informationen zum Ablauf der Zertifizierung findest du im vollständigen kostenfreien Leitfaden zum Download und auf dieser Seite.
4. Kurs planen & durchführen
Jetzt wird es konkret. Die gute Nachricht: Wenn Konzept und Unterlagen stehen, ist die Planung reine Organisation – und die lässt sich in einer Checkliste praktisch „abhaken“.
Eine Checkliste zum Abhaken findest du im vollständigen kostenfreien Leitfaden zum Download
Mit meinen fertigen Kurskonzepten wird dir ein großer Teil der Kurs-Vorbereitung bereits abgenommen. Im Kurs-Paket steckt alles, was du brauchst:
- ein detaillierter Leitfaden zur Planung deines ersten Kurses
- ein umfangreiches Begleit-Handbuch für deine Teilnehmenden
- genaue Ablaufpläne für jede einzelne Kurseinheit mit Zielen, Inhalten, Material und Zeitplanung
- Vorlagen für Präsentationsfolien, Anmelde- und Feedbackbögen
Auch wichtig:
Präventionskurse sind kein Ersatz für Therapie. Mach das gegenüber Teilnehmenden transparent und verweise bei ernsten Belastungen wertschätzend auf professionelle Unterstützung.
5. Teilnehmende gewinnen & abrechnen
Der letzte Schritt entscheidet, ob aus deinem Kurs ein tragfähiges Angebot wird. Und er ist einfacher, als viele denken – weil die Zertifizierung dir schon einen großen Teil der Arbeit abnimmt.
Der unterschätzte Nebeneffekt
Zertifizierte Kurse erscheinen in den Kurssuchen der Krankenkassen. Dort suchen Menschen, die bereits wissen,
dass sie einen Kurs wollen – und dass ihre Kasse zahlt. Das ist die beste „Werbung“, die du bekommen kannst,
und sie kostet dich keinen Cent Anzeigenbudget.
Kleiner Tipp mit großer Wirkung
Sammle ab dem ersten Kurs Feedback ein. Die Stimmen deiner Teilnehmenden sind später dein bestes Argument – auf der Website, im Gespräch mit Praxen und gegenüber Betrieben.

Zertifizierte Kurskonzepte und Resilienztrainings
Mit meinen fertigen Kurskonzepten zu Resilienz und Stressbewältigung legst du direkt los mit deinem Kurs.
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Hallo! Ich bin Annegret. Ich bin erfahren mit seelischen Krisen und seit 10 Jahren Resilienztrainerin und Entwicklerin für Kurskonzepte, habe über 150 Kursleitungen geschult und auf ihrem Weg zum eigenen Präventionskurs begleitet.
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